Meerechse
(Amblyrhynchus cristatus)
Die Meerechse ist eine bedrohte Leguanart und lebt auf den Galapagos-
Inseln. Sie geht zur Nahrungssuche ins Meer und somit auch die einzigste
Echse die dies macht. Sie schwimmt und taucht dort umher, dabei weidet sie Wasserpflanzen und Algen von Felsen ab. In den Nasenlöchern befinden sich Drüsen über die sie überschüssiges, mit der Nahrung aufgenommenes Salz in einer Dampffontäne abgibt. Wärend des tauchens kann die Amblyrhynchus cristatus nicht atmen, sie verlangsamt daher ihren Herzschlag so sehr, das der Blutdurchfluss in ihrem Körper sich verringert und somit die Sauerstoffmenge im Körper langsamer verbraucht wird.
Männchen kämpfen in der Paarungszeit um die Weibchen indem sie sich auf den Felsen gegenüber sitzen und so versuchen den Rivalen wegzudrängen.
Zur Eiablage graben sich die Weibchen, in einer sandigen Fläche, eine Mulde. Nach der Eiablage bedecken sie die Eier mit Sand. Die Jungen schlüpfen nach fast 4 Monaten.
Die Meerechse ist kein Tier was man in Terrarien halten kann, da sie im Meer taucht und schwimmt um ihre Nahrung zu suchen.